Der Zurich Instruments MFLI ist ein digitaler Lock-in Verstärker, der den Frequenzbereich von DC bis 500 kHz (optional bis 5 MHz) abdeckt. Dank seiner eingebauten Daten- und Webserver kann der MFLI ohne weitere Software-Installationen direkt mit jedem Gerät mit Webbrowser verwendet werden. Mit seinen sorgfältig entwickelten analogen und digitalen Front-Ends und der schnellen digitalen Verarbeitung durch den integrierten FPGA kombiniert das MFLI seine ausgezeichnete Leistung mit der LabOne-Benutzeroberfläche.
500 kHz / 5 MHz Lock-in Verstärker
Hauptmerkmale
- DC - 500 kHz, 60 MSa/s, 16 bit
- Optionale Aufrüstung auf 5 MHz
- Strom- und Differenzspannungseingänge
- Betrieb am Netz oder Gleichstromversorgung (Batterie)
- USB 2.0 und 1 GbE schnelle Datenverbindungen
- Plug & Play mit eingebettetem LabOne® Web-Server
- LabOne-Toolset einschließlich Scope, Sweeper und Spektrumanalysator
Preis
CHF 6 290.–
Preise sind 'ex-works Zürich' und gelten nur für die ausgewählte Region.
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- Einführung
- Anwendungen
- Mehrgeräte-Synchronisierung
- Funktionsbeschreibung
- Spezifikationen
- Fragen & Antworten
- Ressourcen
- Materialwissenschaft: Ladungsträgermobilität, Ladungsträgerdichte, Hall-Effekt
- Transportmessungen: Leitfähigkeitsmessungen, 2- und 4-polige Widerstände
- Absorptionsspektroskopie
- Sensorik und Aktuatorik (MEMS): Gyroskope, Resonatoren, Beschleunigungsmesser
- Quantenbasierte Messverfahren und Quantentransport: Quantenpunkte, Qubits
- Magnetfeldmessungen: SQUIDs, NV-Zentren, Atomare Magnetometrie, VSM
- Rastermikroskopie: AFM, STM
- Rauschcharakterisierung: Rauschdichte, Kreuzkorrelationsmessungen
Mit der Mehrgeräte-Synchronisierung (Multi-Device Synchronization, MDS) ist es möglich, mehrere MFLIs als ein einziges Mehrkanalgerät zu betreiben:
- Sie können alle Instrumente über eine einzige LabOne-Benutzeroberfläche und LabOne API bedienen.
- Die Refernzoszillatoren werden automatisch phasenrichtig synchronisiert (stabile Phasenbeziehung).
- Die Zeitstempel und Abtastraten für den automatischen Abgleich von Messdaten werden automatisch synchronisiert..
Lesen Sie hier mehr über die MDS.
Anschlüsse auf der Vorderseite
Auf der Frontplatte des MFLI befinden sich 1 Stromsignaleingang, 1 Differenzspannungseingang, 1 Differenzsignalausgang, 2 Hilfseingänge, die als Referenzeingänge dienen können, und 4 Hilfsausgänge. Sowohl die Signaleingänge als auch die Signalausgänge können für Experimente, die eine zusätzliche Störfestigkeit erfordern, im unsymmetrischen und im differentiellen Modus betrieben werden. Die Signalmasse kann auf die Gerätemasse oder auf die BNC-Abschirmung der Signaleingänge bezogen werden.
Anschlüsse auf der Rückseite
Die Rückseite bietet zusätzliche BNC-Anschlüsse, die 2 Trigger-Eingänge, 2 Trigger-Ausgänge sowie 1 Eingang und 1 Ausgang für die 10 MHz-Taktsynchronisierung umfassen. Darüber hinaus bietet ein SCSI-Anschluss Zugang zu allen DIO-Kanälen. Die Geräte können mit einer Standard-Netzversorgung von 90 - 240 V oder mit einer externen 12 V DC-Stromversorgung (z.B. einem externen Batteriepack) betrieben werden, um Masseschleifen aufzubrechen.
Spannungs- und Strommessungen
Spannungsmessungen und Strommessungen werden beide vom MFLI unterstützt, aber die gleichzeitige Messung von Strom und Spannung erfordert die MF-MD Multi-Demodulator Option. Das analoge Front-End verfügt über eine variable Eingangsimpedanz sowie eine AC/DC-Kopplungsauswahl, und die hochfrequente Analog-Digital-Abtastung bietet einen großen Oversampling-Faktor. Dies gewährleistet eine hervorragende Lock-in-Leistungsfähigkeit und hohe Signaltreue für das Scope.
Ausgabekanäle
Die Ergebnisse der Lock-in-Messung, d.h. X, Y, R und Θ für die jeweiligen Demodulatoren, können auf folgende Weise verwendet werden:
- Analogausgang an einen der 4 Hilfsausgänge auf der Frontplatte. Für jedes Signal können individuelle Skalierung und Offsets eingestellt werden, und die Abtastrate von 612 kSa/s stellt sicher, dass alle demodulierten Signalkomponenten zuverlässig an den physikalischen Anschlüssen verfügbar sind. Die Signalbandbreite ist für alle Signale gleich und kann bis zu 200 kHz betragen.
- Übertragung an den Host-PC über USB 2.0 oder 1 GbE zur Anzeige auf der LabOne-Benutzeroberfläche, wo die Messdaten mit einem von mehreren LabOne-Tools analysiert oder lokal gespeichert werden können.
- Speichern Sie auf einem USB-Speichergerät, das an einen der beiden USB-Anschlüsse angeschlossen ist.
General Specifications
| Storage temperature | +5°C to +65°C |
| Storage relative humidity | < 95%, non-condensing |
| Operating temperature | +5°C to +40°C |
| Operating relative humidity | < 90%, non-condensing |
| Specification temperature | +18°C to +28°C |
| Power consumption | < 40 W |
| DC power inlet | 12 V, 2 A Connector: Switchcraft 760BK, ID 2.5 mm, OD 5.5 mm |
| Power supply AC line | 100 - 240 V (±10%), 50/60 Hz |
| Line power fuse | 250 V, 2 A, fast, 5 x 20 mm, F 2A L 250V |
| Dimensions including bumper | 28.3 x 23.2 x 10.2 cm 11.1 x 9.1 x 4.0 inch Rack mount on request |
| Weight including bumper | 3.8 kg |
| Recommended calibration interval | 2 years (see sticker on back panel) |
| Warranty | 1 year, extensible |
For the full list of specifications, please see MFLI and MFIA Specification.
MFLI Fragen & Antworten
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Nein, die Optionen sind Firmware- und Software-basiert und können zu einem späteren Zeitpunkt im Feld nachgerüstet werden.
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Das MFLI verfügt über einen eingebetteten Webserver und kann an ein lokales Netzwerk angeschlossen werden, wo es von jedem Webbrowser aus durch Öffnen der Adresse "http://mf-devXXXX.zhinst.com" aufgerufen werden kann. (ersetzt XXXX durch die Seriennummer).
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Die wichtigsten Merkmale des MFLI-Oszilloskops sind
- Einkanalig, bis zu 16 kSa-Samples pro Aufnahme, 16-bit-Auflösung (24-bit mit BW-Begrenzung)
- Abtastraten von 1.8 kSa/s bis 60 MSa/s, bis zu 8.9 s Erfassungszeit
- FFT von erfassten Scope-Aufnahmen mit bis zu 30 MHz Spanne (begrenzt durch 10 MHz analoge Eingangsbandbreite (-3 dB))
- Mehrere Signalquellen einschließlich Signal- und Triggereingänge, mehrere Triggerquellen und Triggermethoden
- Unabhängige Hold-Off-, Hysterese-, Pre-Trigger- und Trigger-Level-Einstellungen
- Unterstützung für Eingangsskalierung und beliebige Eingangseinheiten
Siehe auch die Seiten über das LabOne Toolset und das LabOne Scope.
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Die Hauptmerkmale des MFLI Spektrumanalysators sind
- Bis zu 58 kHz Frequenzspanne, Grundrauschen bei 2,5 nV/√Hz, bis zu 8 kSa
- Auswahl von 6 verschiedenen FFT-Fensterfunktionen
- FFT-Eingabeparameter: X+iY, R, Θ, f, (dΘ/dt)/(2π)
Siehe auch die Seiten über das LabOne Toolset und den LabOne Spectrum Analyzer.
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Die Hauptmerkmale des MFLI Sweepers sind
- Voll ausgestattetes parametrisches Sweep-Werkzeug für Signalausgangsfrequenz, Signalausgangsamplitude, Signalausgangsoffset, Signalausgangsphase, Offsetspannungs-Hilfsausgang
- Aufzeichnungsparameter: Demodulatordaten (X, Y, R, Θ), Oszillatorfrequenz, Hilfseingänge usw.
- Anwendungsmodi: Parameter-Sweep, Rauschamplitudenmessung, Frequenzganganalysator, 3-Omega-Sweep
- Weitere Merkmale: logarithmische Sweeps, automatische Bandbreitenanpassung, anhaltende Anzeige früherer Scans, Phasenumbruch usw.
Siehe auch die Seiten über das LabOne Toolset und den LabOne Sweeper
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Nein. Der schnellste und einfachste Weg ist es, das Gerät über 1 GbE mit dem lokalen Netzwerk zu verbinden, einen Browser auf einem beliebigen Gerät im gleichen Netzwerk zu öffnen und "mf-devXXXX:8006" in das Adressfeld des Browsers einzugeben.
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Ja, der Anwender erhält das MFLI mit installiertem LabOne; darüber hinaus haben Anwender Zugang zu einer kostenlosen LabOne PC- und/oder Linux-Version für ihr Instrument. Wenn der LabOne Web Server auf einem PC läuft, können höhere Datenraten erzielt werden. Die Installation ist auch für die API-Verbindung erforderlich.
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Ja, durch die Verwendung von 10 MHz-Taktsignalen kann jedes Instrument als Referenz dienen oder eine externe Referenz akzeptieren. Bitte fragen Sie für weitere Informationen an: Kontaktformular.
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Gerne kontaktierren Sie uns: Kontaktformular.
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Alle Benutzer erhalten unabhängig davon, wo der Kauf getätigt wurde, Support von Zurich Instruments. Lokale Vertriebspartner bieten, sofern verfügbar, ebenfalls First-Level-Support in der Landessprache an. Für erweiterten Support, Instrumentenkalibrierung oder Service besuchen Sie bitte die Support-Seite für weitere Informationen.
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Es gibt einen eingebetteten Computer, auf dem Linux läuft und der Datenserver- und Webserver-Funktionen bietet.
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Nein.
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Auf einer bestimmten Partition auf dem internen Flash-Laufwerk, auf einem externen PC im gleichen Netzwerk oder auf einem Speichergerät, das an einen der USB-Anschlüsse des MFLI angeschlossen ist.
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Ja, entweder lokal auf dem MFLI oder auf einem beliebigen PC im selben Netzwerk.
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Ja, indem Sie die auf dem internen Speicher verfügbaren Konfigurationsdateien verwenden.
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Ja, das kann dazu beitragen, bei einigen Anwendungen höhere Datenraten zu erzielen.
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Nein, im Moment läuft der Datenserver ausschließlich auf dem eingebetteten PC.
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Das Gerät wird mit einem länderspezifischen Stromkabel, einem USB-Kabel und einer gedruckten Schnellstartanleitung geliefert.
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Die LabOne-Benutzeroberfläche ermöglicht es, nach Aktualisierungen zu suchen, diese auf das Instrument hochzuladen und den Aktualisierungsvorgang einzuleiten.
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Das System kann in seinen ursprünglichen Zustand versetzt werden, indem eine Software auf einen USB-Stick heruntergeladen, der USB-Stick an das MFLI angeschlossen und das Instrument neu gestartet wird. Messdaten und Konfigurationsdateien bleiben davon unberührt.
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Nein.
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USB 2.0 ist implementiert. Der Betrieb erfordert eine Treiberinstallation. USB 3.0 wird nicht unterstützt.
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Ja. Alle Demodulatordaten (X, Y, R, Θ, Demodulatorfrequenz) können sowohl im Zeitbereich als auch im Frequenzbereich auf verschiedene Weise quantitativ analysiert werden.
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Ein Mindestabstand zum Außengehäuse ist erforderlich, um eine einwandfreie Luftzirkulation um das Gerät zu gewährleisten. Ein ausreichender Luftaustausch wird empfohlen, um einen Wärmestau zu vermeiden.
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Auf jeden Fall. Der MFLI bietet Anwendungsprogrammierschnittstellen für MATLAB, LabVIEW, C und Python: siehe die Seite LabOne-Kompatibilität. Für andere Softwareschnittstellen fragen Sie bitte über das Kontaktformular an.